Wenn in einem gerichtlichen Verfahren über eine Mieterhöhung der vom Gericht bestellte Sachverständige bei der Ermittlung der ortsüblichen Einzelvergleichsmiete nicht einen genauen Wert der ortsüblichen Einzelvergleichsmieten bestimmt, sondern insoweit lediglich eine Bandbreite der ortsüblichen Einzelvergleichsmieten festlegt, darf der Vermieter diese Bandbreite in vollem Umfang ausschöpfen. Er kann für die Mieterhöhung also den obersten Wert der Bandbreite zu Grunde legen (BGH, Urteil vom 21.10.2010, Az.: VIII ZR 30/09).